Jagen und Sammeln

                        

Seit Anbeginn jagen wir Menschen Tiere und sammeln Pflanzen und alles was Mutter Erde uns schenkt für unsere Nahrung, unsere Kleidung, unsere Werkzeuge, unseren Wohnraum. In früheren Zeiten sicherte das das Überleben unserer Vorfahren - sie waren existenziell und damit spirituell mit den Tieren und Pflanzen verbunden, und dadurch auch mit allen Wesen der Erde. Sie waren direkter und bewußter Teil all ihrer Kreisläufe. Das spiegeln auch ihre Jagd- und Sammelzeremonien : Jäger und Sammler reinigten sich , körperlich und spirituell. Sie baten den Spirit der Tiere und Pflanzen um Erlaubnis - die Tiere schenkten sich ihnen, und auch die Pflanzen. Sie ehrten Tier- und Pflanzengeister durch Opfergaben und Dankeszeremonien. Sie versuchten die Lebensgrundlagen aller Wesen so gut wie möglich zu bewahren, in dem Bewußtsein, dass nach ihnen ihre Kinder kommen würden.
In der Jungsteinzeit übertrugen die Menschen diese Lebensweise auf die neuen Haustiere und Feldfrüchte. So lebten unsere Ahnen zehntausende Jahre, und manche indigene Völker noch heute.


Seit Beginn des Christentums änderte sich diese Einbindung in die Natur, erst ganz langsam, im Mittelalter immer schneller und seit der Industrialisierung in rasantem Tempo ...und Heute?

Heute wird die Natur kommerziell ausgebeutet, nur zu unserem alleinigen Vorteil - Mutter Erde ist nur noch Rohstofflieferant! Wir überfischen die Meere, wir quälen die Tiere in Massenhaltung und Schlachthäusern und verseuchen das Land, die Erde durch "modernes" Agrarmanagement. Wir haben vergessen, dass wir ein Teil der natürlichen Kreisläufe sind. Das zeigt sich im Umgang mit den Mitgeschöpfen unserer Erde: Tiere werden nur noch wegen ihrer Trophäen gejagt. Kommerzielle Wilderei bringt viele Tiere an den Rand des Aussterbens. Und die legale Jagd ist dahin verkommen, die Lebensräume, die wir den Tieren streitig machen, mit der Waffe zu verteidigen. Den Lebensraum unserer Mitgeschöpfe verwandeln wir in Agrarwüste.


Wenn wir uns zurück besinnen auf die spirituelle Lebensweise unserer Ahnen, können wie einen neuen Zugang zu unseren eigenen Wurzeln gewinnen. Wir lernen wieder, uns in der Natur zu bewegen, als Teil von ihr - wir lernen wieder, ihre Gesetze zu spüren. Wir bekommen gesundes Fleisch und gesunde Pflanzen für unsere Nahrung, wir bekommen Felle, Horn, Knochen, Federn für natürliche Kleidung und kraftvollen Schmuck. Wir werden die Erde für unsere Kinder erhalten - als Paradies.

In diesem Geist erschaffe ich meine Medizin - für Menschen, die sich rückbesinnen auf ihre eigentliche Bestimmung ... ein verantwortungsbewußter, spiritueller Teil unserer Erde zu sein.
Mögen meine Arbeiten ihre Träger und Trägerinnen mit ihrer Kraft auf ihrem Weg unterstützen !

Peter-Piitaq-Pitaaq

a Hunters Prayer - Angaangaq Angakorssuaq
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